Reimer Eisenberg ist TOP-Tagungshotelier 2013

Der Branchenpreis TOP-Tagungshotelier 2013 geht an Reimer Eisenberg, Inhaber und Direktor des Mercure Hotels & Conference Centers Walsrode. Die Verleihung erfolgte am 15. September 2013 im Beisein zahlreicher Gäste aus Wirtschaft, Medien und Hotellerie, anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung „Die besten Tagungshotels in Deutschland“ im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Conference & Spa.

Der Preisträger Reimer Eisenberg mit seiner Ehefrau

Bild Toptagungshotelier 2013 Reimer Eisenberg

Der Preis

Die Kür zum Top-Tagungshotelier ist ein Ehrenpreis. Er gilt Hoteliers-Persönlichkeiten, die sich um die Entwicklung der deutschen Tagungshotellerie verdient gemacht haben. Preiswürdig ist insbesondere, wer mit innovativen Leistungen und unternehmerischem Erfolg Aufmerksamkeit erwecken und Standards setzen konnte. Dies betrifft zum Beispiel Marketing- und Vertriebsideen, Servicekonzeptionen, Trainings- und Networking-Angebote, tagungsförderndes Interieur aber auch Mitarbeiterführung und ehrenamtliches Engagement.

Der Preisträger 2013

Reimer Eisenberg gilt branchenweit als ein impulsgebender Innovator der Tagungshotellerie. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Eisenberg führt der 65-jährige seit 2001 das Mercure Hotel und Conference Center Walsrode. Das Familienunternehmen erlangte insbesondere durch neue Wege beim Tagungsservice und durch die Konzeption einer tagungsbegleitenden Event-Gastronomie ein überregional anerkanntes Renommee.

Ein zentrales Element der von Eisenberg geprägten Service-Philosophie besteht darin, in den Tagungsaufenthalt „kleine Erlebnisse“ und Aufmunterungen einzubeziehen, die der mentalen und physischen Erholung der Teilnehmer dienen. Dazu gehören unter anderem spielerische Team- und Mitmachideen sowie die Pausenevent-Aktion „Nie wieder Kekse“. Letztere ermöglicht Veranstaltern die Auswahl unter rund 80 zelebrierten Motto-Kaffeepausen, die nicht nur überraschen, sondern auch Neugier erzeugende Namen tragen wie „Crazy Chicken“, „Schuh des Manitou“ oder „Freche Früchtchen“.

Mit dem 2010 eröffneten Event-Restaurant „anders“ schuf Eisenberg zudem ein einzigartiges Gruppenerlebnis-Gasthaus mit Live-Cooking und insgesamt sieben gastronomischen Programmatiken. Seminaristen und andere Tagungsgäste treffen sich hier beispielsweise in lockerer Runde am „Dampfmichel“ mit einer sich drehenden Bank um die Zapfanlage oder in der „Golfecke“, in der eine Partie Bürogolf gespielt werden kann oder auch zu einem gemeinsamen Schoppen im „Weinkeller im Obergeschoss“.

Generell steht das Mercure Hotel und Conference Center Walsrode für eine hohe und vorbildliche Dienstleistungskompetenz. So wurde es als erstes Tagungshotel überhaupt mit allen drei Stufen des Siegels der Initiative „Servicequalität Deutschland“ zertifiziert. Der Alltag im Hotel wird durchzogen von vielen kleinen Aufmerksamkeiten, um dem Gast etwas näher zu kommen. In der Verfolgung dieses Ziels, ist es Eisenberg erfolgreich gelungen, in seinen Mitarbeitern eine Eigendynamik für den Servicegedanken zu erzeugen. Dabei setzt er auf „das etwas andere Wir-Gefühl“, wie er es nennt - die zugehörigen Grundsätze entstammen der Fish! Motivations-Philosophie und lauten: Spielen und Spaß haben, Anderen eine Freude bereiten, die eigene Einstellung wählen, präsent sein!

Seine berufliche Laufbahn startete der aus einer Hoteliersfamilie stammende Reimer Eisenberg als Piccolo im Hamburger Hotel „Reichshof“. Nach Beendigung einer Ausbildung zum Kellner folgten Stationen in der gehobenen Hotellerie Deutschlands, Frankreichs, der USA und der Bermudas.
Erste Schritte rund um das Thema Tagung machte Eisenberg ab 1968 im Intercontinental Frankfurt und dann ab 1974 in der Stellung eines Bankettassistenten im damals größten deutschen Kongresshotel, dem Münchener Sheraton – parallel dazu legte er in der Hotelfachschule Bad Reichenhall die Prüfung zum Serviermeister ab. Anschließend folgten Positionen als F&B Controller im Kempinski Hotel Bristol Berlin & Café Kranzler sowie danach bis Dezember 1976 als F&B Manager im Maritim Braunlage.

Im Januar 1977 vollzog Eisenberg den Schritt in die Selbständigkeit, zunächst mit sehr unterschiedlichen beruflichen Unternehmungen. Die Eröffnung seines ersten eigenen Tagungsquartiers, des Silence Hotels Hudemühle In Hodenhagen, erfolgte 1984. Dieses Haus führte die Zeitschrift „Capital“ seinerzeit unter den 10 besten europäischen Tagungshotel-Empfehlungen auf dem Lande.

1991 plante Eisenberg bereits den Ruhestand und verkaufte das Hodenhagener Hotel. Überraschend ergab sich die Option in Walsrode gegenüber dem Konferenz- und Schulungsgebäude der Maschinenbaufirma Hahn & Kolb (Stuttgart), ein neues Hotel zu bauen – Eisenberg konnte nicht widerstehen und nahm das Angebot an. Allerdings entwickelten sich die Dinge anders als geplant: Bereits nach einem Jahr Betrieb meldete Hahn & Kolb Konkurs an und das Schulungsgebäude schloss. Eisenberg gelang es indessen mit unternehmerischem Engagement, das Walsroder Hotel am Markt zu halten. Die Entscheidung zur Mitgliedschaft in der Accor-Gruppe fiel 2001 – seither wird das Franchise-Haus als Mercure Hotel geführt.

Die Komplettierung des Familienunternehmens erfolgte 2005 mit dem Ankauf des ehemaligen Hahn & Kolb- Schulungszentrums und dessen erfolgreicher Marktplatzierung als „Conference Center Walsrode (CCW)“. Damit einher gingen umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten: Aus seelenlosen Büros sowie einer großen Schulungshalle, entstanden 14 professionelle Tagungs- und Seminarräume. Seit einer erneuten Umgestaltung präsentieren sich diese Räumlichkeiten heute unter Einbeziehung der fünf Elemente und der Energie der fünf Chakren-Farben - bezeichnender Weise tragen sie Namen wie "MUT", "Dynamik", "Kraft" und "Lebendigkeit".
Erst in diesem Monat wurde zudem eine weitere bundesweit bislang einmalige Serviceneuheit eingeführt: Zur Vereinfachung der Kommunikation wid jedem Tagungsleiter ein Tablet-PC im Tagungsraum zur Verfügung gestellt – damit besteht die Möglichkeit kurzfristige Wünsche einfach per Klick zu übermitteln, etwa Arbeitsmaterial nachzubestellen, Pausen zu verlegen oder kurz vor Seminarende einen Staubericht von den Autobahnen anzufordern.
Für die nahe Zukunft setzt Eisenberg auf das weitere Wachstum seines Unternehmens und des Mitarbeiterstamms: Als nächster Schritt sind der Neubau eines ergänzenden Hoteltraktes mit 4-Sterne-Klassifizierung sowie weitere Tagungskapazitäten geplant.

Neben seiner Tätigkeit als Hoteldirektor engagiert sich Reimer Eisenberg für den Zusammenschluss regionaler Anbieter und zentraler Touristik in der Lüneburger Heide. So ist er Mitgründer des HeideWorld e.V., dessen Ziel es ist, den regionalen Tourismus zu fördern, die touristische Infrastruktur weiter zu entwickeln und Kooperationspartner zusammen zu führen. Maßgeblich arbeitete Eisenberg mit daran, das professionelle Imagemarketing der Lüneburger Heide zu verbessern, neue Zielgruppen im In- und Ausland anzusprechen und eine verstärkte Nachfrage für die Tourismusregion „Lüneburger – Heide“ zu erzeugen.

    Auszeichnungen / Listungen:
  • ServiceQualität Deutschland Stufe 1,2 und 3 – (als erstes deutsches Tagungshotel)
  • Mercure Hotels – „Wohlfühl-Oskar“
  • Gastro Award – Oscar als Newcomer des Jahres 2011
  • Die Besten Tagungshotels Deutschland
  • Besondere Tagungs- / Eventlocations
  • Mitglied Exzellente Tagungshotels
  • BDVT empfohlenes Hotel
  • Certified Green Hotel
  • Certified Business Hotel
  • Certified Conference Hotel
  • Mitglied Charta der Vielfalt
    Ehrenämter / Vereinigungen
  • Ehrenamtl. Richter am Finanzgericht Hannover,
  • Mitglied FV-Ausschuss der IHK Lüneburger Heide
  • Mitglied im Führungsausschuss FranchiseBörse,
  • Vorstand Food & Beverage Management Ass.
  • Vorstandmitglied Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Kreisv. Lüneburger Heide)
  • Vorsitzender HeideWorld e.V.
  • Touristisches Mitglied der Vereinigung der Wirtschaft in der Lüneburger Heide
  • Weitere Mitgliedschaften im HDV, der IHA, dem BVMW, der DeHoGa, der FBMA und dem VdR

Ergänzend zur Wahl „Die besten Tagungshotels in Deutschland“, bei der die Preisträger in sechs Kategorien jeweils durch die Stimmabgabe von Tagungsentscheidern ermittelt werden, erfolgt die Auszeichnung zum „Top-Tagungshotelier“ durch eine Jury, die ihre Entscheidung aus eingereichten Vorschlägen trifft.
Nominierungsberechtigt ist jeder Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter eines Hotels, das in der jeweils aktuellen Version des Buches „Die besten Tagungshotels in Deutschland“ vertreten ist.
Die Jury besteht aus den Buchherausgebern (Thomas Kühn, Norbert Völkner), den Autorinnen (Uta Müller, Katrin Nauber-Happel, Dr.Barbara Pittner), dem Projektleiter (Reinhard Peter) sowie dem Vorjahrespreisträger (Bernd Reutemann / Mindness Hotel Bischofschloss).