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Auch Weiterbildungsevents können grüne Züge tragen

08.02.2012

Grüne Themen haben Konjunktur. Spätestens seit CO2 als der Klimakiller ins Gespräch gebracht worden ist, kann das auch die Weiterbildungs-, Event- und Tagungsbranche nicht mehr ignorieren. Veranstaltungen produzieren CO2 - je größer und dezentraler desto mehr.


Die Antwort auf diese drängende Herausforderung der Branche ist aber nicht, weniger Kongresse zu veranstalten oder Unternehmen zu ermuntern, persönliche Begegnungen zu reduzieren und durch Videokonferenzen zu ersetzen. Das würde dem menschlichen Aspekt vor allem in der Weiterbildung entgegenstehen. "Tagen kann und muss intelligenter werden", fordern deswegen die Expertin für Green Meetings Martina Riediger und der Geschäftsführer von Deutschlands größter Referentenagentur Speakers Excellence Gerd Kulhavy.

"Wirtschaft lebt auch von Austausch, Begegnung und Dialog", erklärt Speakers-Excellence-Gründer Gerd Kulhavy, der dies auch mit seinen Wissensforen bewiesen hat, an denen jährlich rund 10.000 Fach- und Führungskräfte teilnehmen. Es müsse daher vor allem darum gehen, Menschen einerseits zusammenzubringen und Tagungen jedweder Art zu ermöglichen, ohne dabei die Umwelt über Gebühr zu belasten. Kommerz und Ertragsabsichten könnten mit Umwelt- und Klimaschutz kombiniert werden. Es gehe also nicht um den berühmten erhobenen Zeigefinger, sondern um wirtschaftsnahe und in jeder Hinsicht nachhaltige Lösungen.

Das meint auch die Diplom-Touristikfachfrau und europaweit aktive Eventmanagerin Martina Riediger, die sich unlängst auf grünes Tagen spezialisiert hat und professionell Unternehmen dabei unterstützt, mit klimafreundlichen Veranstaltungskonzepten sogar Wettbewerbsvorteile zu erzielen. "Green Meetings können ein wesentlicher Teil der eigenen Positionierung, Kundenbindung und Kommunikationsstrategie sein", so Riediger. Nachhaltigkeit liege im Trend und sei längst kein reines "Gutmenschenthema" mehr. Im Gegenteil: Unternehmerische Verantwortung für Mensch und Natur sei in weiten Teilen kommerzielles Eigeninteresse. Es könnten neue Zielgruppen erschlossen, Kosten und Energie eingespart und Erträge maximiert werden - nicht trotz, sondern wegen des grünen Gedankens.

Die Wahl des richtigen Tagungsortes, die zentrale Organisation einer umweltschonenden Anreise der Teilnehmer, die Integration grüner Eventelemente in Kongresse und Großveranstaltungen sowie energieeffizientes und ressourcenschonendes Tagen seien nur einige Möglichkeiten, um dieses Ziel zu erreichen. "Am Ende könnten alle profitieren", meinen Riediger und Kulhavy. Jetzt sei es an der Zeit zu handeln, den Trend zu erkennen und eigene grüne Akzente zu setzen.

Die Event-Expertin und Trainerin Martina Riediger führt deutschlandweit Seminare zu den Themen "Green Meetings", "Green Image" und "Green Strategy" durch und ist als gefragte Rednerin über Speakers Excellence buchbar.

URL: www.speakers-excellence.de