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Motivationstrainer und Gastredner im Leistungscheck

03.05.2010

"Jedes Jahr stehe ich vor der schweren Aufgabe für unsere Jahrestagung einen interessanten Gastreferenten zu finden", sagt Jutta Krammer, die als Assistentin eines Geschäftsführers eines großen Medizin-Unternehmens tätig ist. "Dank des Internets komme ich recht einfach an die nötigen Kontakte zu Trainern und Redner, doch wie erkenne ich, ob der Experte zu uns passt und nicht ein Blender ist, der viel verspricht, aber wenig bringt?"


Mit den folgenden sieben Testkriterien lässt sich leicht die Spreu vom Weizen trennen:

1) Sympathie
Verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck von Ihrem Kandidaten. Wenn er schon am Telefon nervt und sich wie eine Diva aufführt, verzichten Sie auf eine Zusammenarbeit. Denn es wird meistens nur schlimmer als besser. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

2) Referenzen
Überprüfen Sie, ob ihr Redner bei anderen Auftraggebern überzeugen konnte. Vertrauen Sie dabei nicht auf eine reine Liste von Firmennamen oder zitierten Veranstalterstimmen, die können durchaus frei erfunden sein. Lassen Sie sich die Namen und Telefonnummern ehemaliger Auftraggeber nennen. Wenn Sie hier Ausreden hören, wie Datenschutz o.ä., sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten.

3) Ausbildung
Analysieren Sie immer auf welcher Wissenbasis die Inhalte seines Vortrags beruhen. Gibt er nur seine eigene Meinung und Erfahrungen wieder oder besitzt er eine fundierte Ausbildung als Trainer und Coach. Jeder kann sich als Experte für z.B. Wirtschaftspsychologie bezeichnen, doch nur jemand mit einem abgeschlossenen Psychologie-Studium trägt den Titel Diplom-Psychologe.

4) Veröffentlichungen
Lassen Sie sich von Ihrem möglichen Tagungsredner Bücher, Videos, Zeitschriftenartikel u.ä. vorlegen. So erhalten Sie einen tiefergehenden Einblick von der inhaltlichen Qualität seiner Vortragskonzepte. Aber Vorsicht: Nicht jeder der gut schreiben kann, ist auch ein begabter Rhetoriker!

5) Unterhaltungswert
Langeweile ist der absolute Killer auf jeder Tagung. Ein Redner, der für 90 Minuten angekündigt ist und schon nach 10 Minuten einen hohen Schnarch-Faktor hat, kann zu einer echten Qual für die Anwesenden werden. Ihr Redner muss kein geborener Entertainer sein, aber unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Unterhaltungswerts. Kleiner Tipp: Fragen Sie nach, ob er seinen Vortrag frei hält oder von einem Manuskript bzw. von seiner Power-Point-Präsentation abliest. Vortragsprofis benötigen keine Zettelchen und auch keine albernen Computeranimationen.

6) Flexibilität
Flexibilität bedeutet nicht, dass ihr potentieller Referent zu jedem Thema einen Vortrag parat haben sollte. Dies weist eher auf einen Allround-Dilettanten hin, denn als auf ein Genie! Es geht darum, dass er sich auf Ihre Veranstaltungsbedingungen einstellen kann. Ein Profi brilliert ebenso auf einer großen Bühne als auch in einem überschaubaren Seminarraum.

7) Budget
Teuer ist nicht gleich gut! Nur weil jemand ein fünfstelliges Honorar verlangt, muss er kein Garant für ein begeistertes Publikum sein. Doch eins ist sicher, für einen Top-Redner werden Sie schon ein paar tausend Euro investieren müssen. Wer hier Schnäppchenpreise anbieten hat entweder keine Erfahrung oder keine Ahnung - im schlimmsten Fall beides!

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URL: www.magiconsulting.de