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Positive Halbzeitbilanz für Deutschlands Hotellerie

31.07.2006

"Die Fußball-WM hat der Hotelkonjunktur in
Deutschland zweifellos einen Kick nach oben gegeben", zieht Fritz G. Dreesen als Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA) eine positive Halbzeitbilanz im WM-Jahr 2006. "Die durchschnittliche


"Die Fußball-WM hat der Hotelkonjunktur in
Deutschland zweifellos einen Kick nach oben gegeben", zieht Fritz G. Dreesen als Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA) eine positive Halbzeitbilanz im WM-Jahr 2006. "Die durchschnittliche
Zimmerauslastung nahm um die von uns zu Jahresbeginn etwa prognostizierten
2,8 Prozent zu, doch mit dem besonders erfreulichen Plus von 9,1 Prozent
bei den durchschnittlichen Zimmerpreisen haben wir nicht wirklich
rechnen dürfen." Nach Angaben des Branchenverbandes der Hotellerie
ist für diese starke Erholung der Hotelkonjunktur der wachsende Anteil
von Übernachtungen ausländischer Gäste (Plus 6,4 Prozent) verantwortlich.

Dabei bescherte der Juni als Hauptmonat der FIFA Fußball-WM 2006 TM der Hotellerie deutschlandweit sogar einen Rückgang von 2,7 Prozent bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung. Zu viel Geschäftsreise-,
Tagungs- und Urlaubsgeschäft wurde offensichtlich verdrängt. Im
traditionell starken Reisemonat Juni mussten touristisch besonders
attraktive Städtedestinationen wie Berlin (-11,1 Prozent) und München (-14,3 Prozent) auch die höchsten Auslastungsrückgänge hinnehmen. Doch konnte allerorten dieser Effekt mit einem Anziehen der durchschnittlichen Zimmerpreise im Juni 2006 gegenüber dem Vorjahresmonat um 41,8 Prozent deutlich überkompensiert werden.

"Und dennoch lag selbst im WM-Monat Juni 2006 der Zimmerpreis in Deutschland mit durchschnittlich 113 Euro nicht weit vom europäischen Ganzjahresdurchschnittswert von 103 Euro entfernt", rückt Dreesen bei
der Vorstellung des aktuellen IHA-Konjunkturbarometers am Montag in Berlin die Entwicklung des Preisniveaus im europäischen Kontext zurecht.

"Deutschland hat sich im WM-Sommer 2006 als gastfreundliches, herzliches und serviceorientiertes Land international positioniert", so Dreesen. "Die Branche hofft nun, dass sich dieser WM-Schwung möglichst nachhaltig in einen dauerhaften Standortvorteil umsetzen lässt und die anziehende Hotelkonjunktur nicht Opfer eines Sudden deaths zum Jahreswechsel
2006/2007 mit seiner massiven Steuer- und Abgabenerhöhungsrunde wird."


URL: www.hotellerie.de