Die Kür Ihrer Rede: Rhetorische Stilmittel souverän einsetzen

09.06.2006

Die Metapher ist das „Königskind“ unter den stilistischen Mitteln. Sie macht unsere Sprache bildhaft, anschaulich und einprägsam.


Die Metapher ist das „Königskind“ unter den stilistischen Mitteln. Sie macht unsere Sprache bildhaft, anschaulich und einprägsam.

- Ersetzen Sie einzelne Begriffe durch ein Bild: Der alte Fuchs, die Datenautobahn, die Ruhe vor dem Sturm.

- Gestalten Sie einen nüchternen Satz durch einen „Bild-Satz“ lebhafter: Wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen.

- Es kann auch wirkungsvoll sein, einen ganzen Gedankengang oder Sachverhalt als Bild zu verdeutlichen. Dies behält das Publikum leichter im Gedächtnis als eine Tatsachenbeschreibung.

So banal es klingen mag, die Wiederholung gehört zu den wichtigsten rhetorischen Stilmitteln. Mit diesen einfachen und klassischen Redefiguren können Sie ihr Publikum wirklich beeindrucken:

- Die einfache Wiederholung: „Fünf Millionen Bürger tragen unsere Produkte. Fünf Millionen!“

- Die Triade (der Dreisatz): „Ich freue mich auf die fachliche Diskussion. Ich freue mich auf den notwendigen Streit. Ich freue mich vor allem auf den kleinen Schwatz auf dem Flur, der unserem Kongress erst die richtige Würze gibt.“

- Die Anapher: Die Anapher eignet sich sehr, wenn Sie einen Aspekt besonders herausstellen möchten. „Ich appelliere an Ihren Verstand. Ich appelliere an Ihr Herz. Ich appelliere an…“

Mit der rhetorischen Frage können Sie Ihr Publikum geschickt lenken. Das wesentliche Merkmal dieser Frage ist, dass Sie Ihr Publikum lediglich zum Nachdenken oder einen „stummen Antwort“ führt.
- „Können wir hier noch wegsehen?“
- „Was hält uns noch auf?“
- „Haben wir das verdient?“

Mehr Know-how zum Thema rhetorisches Geschick bietet das Seminar:

URL: http://www.haufe-akademie.de/index.asp?bnr=88.43&chorid=609188