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Martin Kirsch erhält Branchenpreis

30.09.2019

Trendsetting und konstruktiver Austausch gehören zu seinen auffallenden Markenzeichen. Unter seiner Leitung wurde das nahe München beheimatete Hotel Schloss Hohenkammer zu einem Vorreiter für neue Bildungs- und Tagungsformate und für eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Jetzt erhielt Martin Kirsch die Auszeichnung zum TOP-Tagungshotelier 2019. Verliehen wurde ihm dieser Preis anlässlich der Gala der besten Tagungshotels in Deutschland vor 180 Branchenkollegen in Dinkelsbühl.

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Als Geschäftsführer und „Gesicht“ von Schloss Hohenkammer ist Martin Kirsch als ein Hotelier hervorgetreten, der überlegt und reflektiert handelt, lebendig und kollegial kommuniziert und immer mal wieder branchenrelevante Diskussionen anstößt. Es zeichnet den 44-Jährigen aus dabei nicht im Unverbindlichen zu verbleiben, sondern auch umzusetzen wovon er überzeugt ist. Schloss Hohenkammer wurde von ihm zu einem „Leuchtturm-Hotel“ entwickelt, das in eindrucksvoller Weise historisch bedeutende Strukturen mit moderner Tagungs- und Seminarausstattung verbindet.

Der gebürtige Bayer startete beruflich mit einer Ausbildung zum Hotelkaufmann im Yachthotel Chiemsee. Anschließend holte er sein Fachabitur nach und absolvierte dann ein Fachhochschulstudium im Bereich Tourismus. Es folgten viele Stationen quer durch Deutschland, darunter als Controller im Münchner Kempinski Hotel 4 Jahreszeiten sowie als Projektleiter und Interims-Direktor im Intermar Ostseehotel Glücksburg und dem Sporthotel Kirchmeier in Winterberg. Nach einer fünfjährigen Periode als Hoteldirektor im Romantik Hotel Linslerhof begann Kirsch im Jahr 2012 seine Leitungsaufgabe in Schloss Hohenkammer.

In dieser Position setzte er sich intensiv mit den sich ändernden Rahmenbedingungen der Tagungsbranche auseinander und war häufig einer der ersten, der sich Neuerungen zuwandte. Nicht um zwingend bei jeder wechselnden Mode dabei zu sein, sondern um mit Erfahrung, Augenmaß und fachlicher Kompetenz abzuwägen wie die Standards für ein zeitgemäßes Tagen weiter entwickelt werden müssen. In diesem Sinne eröffnete er den Gästen von Schloss Hohenkammer innovative Horizonte für ein durch digitale Medien unterstütztes Tagen. Mit der „Werkstatt für Neues“ schuf Kirsch darüber hinaus ideale Bedingungen für neue Workshopmethoden und für kreatives Tagen mit ungewöhnlichen Arbeitsmaterialien im Rahmen von Design Thinking, Open Space, World Café und anderen Veranstaltungsformen mehr. Aufgrund dieser Entwicklungsschritte erlangten neue Tagungsformate in Schloss Hohenkammer einen hohen Stellenwert, der sich von vielen anderen Häusern und Einrichtungen abhebt.

Schrittmacher ist Schloss Hohenkammer auch in Sachen eines umweltbewussten Nachhaltigkeitsprinzips: Mit dem Credo „Das Richtige tun“, wird wo immer es geht in einer Kreislaufwirtschaft gearbeitet. Im Rahmen dessen erzeugt das hoteleigene Bio-Gut Eichethof rund 90% der im Hotel angebotenen Lebensmittel auf ökologische Weise. Mit der eigenen Biogasanlage wird zudem mehr Strom produziert, als vom Hotel verbraucht.

Einhergehend zu diesen Verdiensten tritt Martin Kirsch als absoluter Teamplayer auf – er hat den Stil einer kooperativen Führung vorbildlich eingeführt und umgesetzt. Kirsch selbst benutzt in diesem Zusammenhang gerne das Bild von der Falknerei, die nur auf Vertrauensbasis funktioniert: Der Vogel ist und bleibt „frei“. Er versteht allerdings, dass es für ihn das Beste ist mit dem Falkner zusammenzuarbeiten. Nicht zuletzt ist Martin Kirsch ein Networker. Auf allen markt- und branchenüblichen Plattformen ist er hervorragend vernetzt. Wie wenige befördert er den kollegialen Austausch, bereichert durch seine Erfahrungen und teilt sein Fachwissen offen und transparent in der Branche. All dies begeisterte auch die Jury.