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Jagdschloss Niederwald

Autorenmeinung

Gäbe es einen Wettbewerb um das schönste Tagungspanorama, wäre das Jagdschloss Niederwald vermutlich ganz vorne dabei. Hier werden Gästezimmer, Restaurant und Tagungsräume zu Aussichtspunkten, die weithin ausgedehnte Blicke auf die Landschaft des Hohen Taunus gewähren. Außer Natur gibt es nichts zu sehen. Eine Stunde von Frankfurt/Main entfernt, findet man sich vor Ort in einer Alleinlage wieder, sozusagen „verriegelt für den Rest der Welt“. Der ehemalige Adelssitz liegt mitten im Landschaftspark Niederwald, der einen Teil des Taunusgebirges bildet. Vis-à-vis zum Jagdschloss schuf Karl Maximilian Graf von Ostein 1764 bis 1791 mit Parkarchitekturen und malerischen Wegen ein Gartenkunstwerk, das zu einer Inspirationsquelle der Rheinromantik wurde. Durch einen Zierwald gelangt man unmittelbar an die Felshangkante zum Rhein mit ihren einmaligen Ausblicken über das Flusstal. Im achtzehnten Jahrhundert erbaut, ist das Jagdschloss nunmehr das Hauptgebäude des Hotels. Zusammen mit den Dependancen „Kutscherhaus“ und „Kavaliershaus“ ergibt sich ein Ensemble um den Schlosspark herum. Die Gästezimmer schauen entweder in den Park oder in die freie Natur – nach abgeschlossenen Renovierungen präsentieren sie sich durchwegs proper mit angenehmen Bädern; historisch bedingt sind die Grundrisse im Schloss immer mal anders. Es sind mehrere separate Tagungssphären zu unterscheiden: zum Beispiel der quadratische Raum „Taunusblick“ (120 m²), der seinem Namen alle Ehre macht und Zugang zu einer Freiterrasse besitzt. Am anderen Ende des Schlosses birgt der „Grüne Salon“ (95 m²) eine besondere historische Reminiszenz: In diesem Raum fand 1948 die „Niederwaldkonferenz“ statt, bei der Konrad Adenauer und die Länder-Ministerpräsidenten das Grundgesetz vorbereiteten – aus dieser Zeit ist noch Originalinterieur erhalten. Wer sich in einer Pause die Beine vertreten mag, erreicht nach zehn Minuten die Felskuppe „Rossel“. Von ihr hat man eine phänomenale Sicht auf den Rhein, den sagenumwobenen Bingener Mäuseturm und die Burgruine Ehrenfels – sehr zu empfehlen! Zur Erkundung der Umgebung gibt es außerdem viele Programm-Offerten mit flexiblen Zeitfenstern, nicht nur an den Rhein, auch zu Weingütern oder in die Rüdesheimer Drosselgasse.

Norbert Völkner

Fazit des Fachautors

Eingebettet in die freie Natur des Hohen Taunus bietet das historische Gebäude des Jagdschlosses ein ideales Arbeitsumfeld für Tagungen und Workshops mit Rückzugsanspruch. Modern ausgestattete und voneinander separate Tagungsbereiche gewähren schöne Ausblicke und sind teils selbst von Geschichte erfüllt.

Das Hotel liegt innerhalb des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal, das als Inbegriff der Rheinromantik gilt - attraktive Rahmenprogramme im Nahbereich erschließen zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Norbert Völkner

Jagdschloss Niederwald
Jagdschloss Niederwald 1
65385 Rüdesheim

phone +49 6722 7106-0
mail Email
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Hoteldaten
Max. Tagungskapazität (Personen)
U-Form
45
Parlamentarisch
70
Reihenbestuhlung
95
Tagungsräume
7
Ausstellungsfläche 25 - 110 m²
Zimmer
52
Doppelzimmer
39
Einzelzimmer
2
Juniorsuiten (davon 1 behindertengerecht)
5
Comfort-Einzelzimmer
6
Besonders geeignet für
Seminar, Konferenz, Klausur, Event
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