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Lünendonk Studie: Weiterbildungsmarkt auch 2004 rückläufig

21.05.2005

Die Befürchtungen der Teilnehmer an der Weiterbildungsstudie der Lünendonk GmbH haben sich bestätigt. Zwei Drittel von ihnen hatten im Frühjahr 2004 mit einem Marktrückgang oder einer


Der Weiterbildungsmarkt in Deutschland war auch im Jahr 2004 rückläufig. Damit haben sich die Befürchtungen der Teilnehmer an der Weiterbildungsstudie der Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen, bestätigt. Zwei Drittel von ihnen hatten im Frühjahr 2004 mit einem Marktrückgang oder einer Marktstagnation gerechnet.

Die Ursachen für die anhaltende Krise am deutschen Markt für berufliche Weiterbildung sind laut Studie die gleichen wie in den vergangenen drei Jahren. Wegen der andauernden Probleme der deutschen Volkswirtschaft und der finanziellen Engpässe in den öffentlichen Kassen sparten viele Wirtschaftsunternehmen und Behörden an den Schulungs- und Trainingsausgaben für ihre Mitarbeiter. Hinzu komme, dass die öffentlichen Fördermittel für Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen weiter gekürzt würden. Nach Angaben der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit hätten sich im Jahr 2004 über 19 Prozent weniger Personen in staatlich geförderten Qualifizierungsmaßnahmen befunden als im Jahr davor. Zu den umsatzstärksten Anbietern zählten die DAA Akademie der Gewerkschaft Verdi und das Berufsfortbildungswerk des DGB, deren Schwerpunkte auf Ausbildung und Umschulung lägen.

URL: www.luenendonk.de